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Letztes Update: 07. März 2010
Kicks
on 45 ! – Die besten Singles aller Zeiten!
Angeregt
durch ähnliche Aktivitäten im Leserforum des deutschen Rolling Stone habe ich mich
entschlossen, hier nach und nach meine liebsten 7“45s vorzustellen. Mit
Coverabbildung (soweit möglich) und mit einer meist kurzen Erläuterung zu der
jeweiligen Single. Daraus wird eine All-time Top 100 Liste entstehen. Denn jedes Mal wenn ich hier neue Singles
einstelle, werde ich sie auch in meine Bestenliste
aufnehmen. Diese Liste wird wachsen und sich verändern. Und es werden, wenn 100
erreicht sind, auch wieder einzelne Singles rausfliegen.
Auf
dieser Seite findet man die ersten 18 Singles in der Reihenfolge in der ich sie
besprochen habe. Weitere Singles auf der nächsten Seite, auf
der übernächsten, auf der vierten, auf der fünften, auf der sechsten und auf der siebten Seite. Eine
extra Seite nur mit Weihnachtssingles gibt es hier.
Die
ersten drei Singles sind zugleich die ersten drei, die ich mir vom eigenen Geld
im März 1967 gekauft habe.
The
Beatles – Strawberry Fields Forever /
Klar kannte ich die Beatles schon vor dieser Single. Aber
ich wusste nicht all das, was ich heute über die Fab Four weiß. So richtig Beatles Fan war ich nie. Aber dieses
ganze Gerede von wegen Beatles Fans vs. Stones Fans habe ich auch nie
verstanden oder gar ernst genommen. Ich mochte beide Bands und mag beide noch
heute. Diese Single hier ist als Gesamtkunstwerk, also mit beiden Seiten, meine
liebste Beatles Single. „Penny Lane“ ist ein
großartiger Song mit einem ganz wunderbaren Arrangement. Eine von Paules Glanzleistungen (mit Unterstützung von George
Martin). Aber „Strawberry Fields“ ist
einfach umwerfend. Wirklich einer der schönsten Psychedelic
Songs der Popgeschichte. Und zugleich spiegelt dieser Song ein Lebensgefühl
wieder, das im jenem Jahr 1967 wohl Hunderttausende junger Menschen in aller
Welt erfasst hatte. Klar, es gab in dem Jahr noch etliche solcher Songs (der
eine oder andere wird uns hier sicher noch begegnen), doch „Strawberry Fields“ ist so was wie ein Signature Tune geworden. „Living
is easy with
eyes closed…” Als
ich den Werbefilm (heute würde man Video sagen) zur Single im Beat-Club sah,
war ich fasziniert von dieser fremden und doch anziehenden Welt, die da gezeigt
wurde. Dabei war es nur ein Schwarz/Weiss Filmchen.
Und doch ganz anders als die üblichen Bandauftritte im Fernsehen bis
dahin.
The
Monkees – I’m A Believer / (I’m Not
Your) Steppin’ Stone (RCA
Victor, 1967)
Die
Monkees wurden von den ernsthaften Beat Fans nicht
für voll genommen. Die spielen ja ihre Instrumente nicht selber, hieß es. Und
überhaupt, das ist doch nur was für kreischende Mädchen. – Ich habe die Monkees TV-Serie sehr gerne gesehen mit 13. Und ob die nun
selber spielten oder irgendwelche Studiomusiker, das war mir völlig schnurz.
Abgesehen davon wusste ich das auch gar nicht damals. Die Monkees
waren lustig. Sie waren cool. Und sie hatten vor allem höllisch gute Songs.
„I’m A Believer“,
geschrieben von Neil Diamond, ist so ein grandioser Ohrwurm. Dieses Farfisa Orgel / Gitarren Intro
ist absolut perfekt! Noch heute überkommt mich, sobald ich das höre, ein
Gefühl, als müsste ich sofort auf eine Tanzfläche springen und vor Begeisterung
mitshaken. Und auch hier ist die zweite Seite der
Single beinahe ebenbürtig. Tommy Boyce und Bobby Hart
sind für diese aufregende, energische Beatnummer als Urheber verantwortlich.
Eigentlich richtiger Garage Beat. Schon damals habe ich die fast so oft gehört
und auf Parties gespielt wie die A-Seite. Mike Nesmith ist der einzige Monkee,
der bis heute eine ernsthafte und ertragreiche Musiker- und Produzentenkarriere
verfolgt. Allerdings gab es immer mal wieder Re-Union Touren und sogar eine
Re-Union LP der Monkees in den 80ern.
Herman’s
Hermits – No Milk Today / My Reservation’s Been Confirmed (Columbia
/ EMI, 1967)
Herman’s Hermits waren eine Zeitlang eine
meiner Lieblingsbands. Da habe ich mit Joey Ramone was gemeinsam. „No
Milk Today“ ist, finde ich, ihre beste Single.
Der Song wurde von Graham Gouldman geschrieben, der
schon für die Yardbirds und die Hollies
Hits verfasst hatte. Später war der Mann zusammen mit Eric Stewart sowie Godley & Creme als 10 CC erfolgreich. Peter Noone (alias Herman) war vor allem in den USA ein Teeny
Star. Und die Band hatte eine ganze Reihe von Pop Hits, angefangen von
„Mrs. Brown, You’ve Got
A Lovely Daughter“
über „Henry VIII“ bis zu „My Sentimental Friend“.
Die Songs wurden fast immer von anderen bewährten Kräften geschrieben. U.a. hat auch Donovan mit „Museum“ einen
kleinen Hit für die Jungs verfasst. Auf den B-Seiten der Singles durften die
Musiker aber auch hin und wieder Eigenes unterbringen. So auch hier. „My Reservation’s Been Comfirmed“ ist eine ziemlich temporeiche R&B lastige Beatnummer die unter Federführung des Band
Gitarristen Derek Leckenby entstand. Ganz anders als
die A-Seite und erstaunlich gut. Leckenby verstarb
leider schon 1994 mit nur 48 Jahren. Die Ur-Hermits,
1964 in Manchester gegründet, lösten sich 1971 auf. Peter Noone
verfolgt seither eine Solo Karriere. Der Rest der Band tingelt inzwischen in
wechselnden Besetzungen durch die Oldie-Shows.
Diese
drei Singles waren große Hits, die sich hunderttausendfach verkauften.
Dementsprechend sind sie auch heute nicht allzu schwer zu finden. Allerdings
kostet ein einwandfreies, quasi ladenneues Exemplar inzwischen doch etwas mehr
als die damals üblichen 4,75 DM.
Die folgenden drei Singles haben
ebenfalls eine besondere Bedeutung für mich. Markieren sie doch die Rückkehr
der Psychedelic Sixties in
veränderter, zeitgemäßer Form. Die drei Sänger der folgenden Bands gründeten in
Liverpool um 1977/78 zunächst gemeinsam eine Band, die aber sehr schnell an den
riesigen Egos der Drei wieder zerbrach, ehe überhaupt Tondokumente entstehen
konnten.
Echo and the Bunnymen
– The Pictures On My Wall / I’ve Read It In Books (Zoo
Records, 1979)
Ian
McCulloch ist der erste der Drei. Und das hier ist
die Debütsingle seiner Band Echo and the Bunnymen. Eine faszinierende Nummer. Ganz ohne Schlagzeug,
nur mit akustischen Gitarren, Synthesizer, Klanghölzchen und viel Hall kommen
die drei Musiker aus. Da war sie wieder, diese melancholische, geheimnisvolle
Stimmung, die mir zehr Jahre vorher Songs der Doors
oder von Jefferson Airplane vermittelt hatten. Und
doch ist dies hier ganz anders. New Wave sagten manche. Ok,
die B-Seite der Single, die ist New Wave. Da hört man dann auch deutlich die
Beat-Box, Echo genannt. „Books“
ist ok. Aber
“Pictures On My Wall” ist
phantastisch! Die Singleversion ist übrigens nicht mit der späteren
Albumversion identisch. Die ist, wie so oft, etwas glatter produziert und damit
ein kleines Bisschen weniger faszinierend.

The Teardrops Explodes –
Treason / Books (Zoo Records, 1980)
Julian
Cope kennen Freunde psychedelischer und verschrobener
Rockmusik heute vielleicht eher als Autor des Buches “Krautrocksampler”.
Er selbst war und ist wohl auch ein ziemlich verschrobener Zeitgenosse. Aber
mit seiner Band The Teardrop
Explodes hat er zu Beginn der 80er Jahre ganz famose,
manchmal fast bombastische Popmusik gemacht. Diese Single ist die zweite
Veröffentlichung der Band und nach dem noch etwas sperrigen „Bouncing Babies“ eine echte
Pophymne, die alle Merkmale des guten Eighties Pop
vorwegnimmt. Und auch Cope bezieht musikalische
Anregungen aus den späten 60ern. In diesem Fall von Leuten wie den Brüdern
Barry und Paul Ryan oder von Steve Ellis und Love Affair.
Nicht sehr psychedelisch, mag man einwenden. Aber Klasse, sage ich.
Wah! Heat
– Better Scream / Hey! Disco Joe (Inevitable Records, 1979)
Pete
Wylie ist der Dritte im Bunde. Auf jeden Fall der mit
der ausdrucksstärksten und wohl auch kräftigsten Simme.
Das ist seine erste Single. Ob Wah! Heat, The Mighty
Wah oder welcher Moniker
auch immer, es ist im Prinzip Pete Wylie und sonst
niemand, der sich dahinter verbirgt. John Peel hat ihn mal zu der Stimme
Liverpools erklärt. Dieser Song hier reflektiert mit den Mitteln der Popmusik
politische, weltanschauliche Entscheidungen, die heute nicht aktueller sein
könnten. „...you better
choose which side you’re on.” Mehr
noch als Cope mit den Teardrop
Explodes nutzt Wylie die
musikalischen Ausdrucksmittel, um den Hörer völlig gefangen zu nehmen. Ein
Sturm von Gefühlen bricht über einen herein. Die Rückseite der Single ist
übrigens ebenfalls ganz großes Kino. Nur dass hier zusätzlich Elemente
auftauchen, die man sonst eher von Gang Of Four oder Cabaret Voltaire kennt.
Die
Singlecover von „Pictures On My Wall“ und „Better Scream“ habe ich
damals als Vorlage für selbstgemachte T-Shirts
verwendet. Ich war also richtig Fan!
Ob
diese drei Singles heute schwer zu finden sind, weiß ich nicht. Hits waren es
jedenfalls nicht. Und daher nehme ich an, dass ein mint
Exemplar schon einen zweistelligen Eurobetrag kosten wird. Sehr gesuchte
Raritäten sind die drei aber wohl auch nicht.
The
Rolling Stones – Let’s Spend The Night
Together / Ruby Tuesday (Decca, 1967)
Meine
erste Stones Single. Ich muss sagen, mein Interesse an Beatmusik kam sehr
plötzlich im Frühjahr 1967. Das hing wohl auch mit dem Beginn der täglichen
SF-Beat Sendung im März 67 zusammen. Vorher gab es im Berliner Radio nur die
„Schlager der Woche“ im RIAS und so eine ähnliche Sendung beim SFB.
Doch das war alles noch recht betulich und sehr durchsetzt mit deutschem
Schlager. Die tägliche Stunde SF-Beat war die erste Sendung, die ausschließlich
englische und amerikanische Beatmusik spielte. Hin und wieder auch mal ne
deutsche Band. Aber Beat musste es schon sein. Ausserdem
war die Präsentation mit Jingles, Trailern und auf-die-Intros-Quatschen
absolut neu im hiesigen Radio. Die Macher der Sendung – obwohl gewiss
selbst keine Jugendlichen mehr und auch nicht unbedingt Beat Fans –
wussten ganz gut, wie man Teenager anspricht und sie auch ernst nimmt. Es gab
da zwar schon lange die Sender der Besatzungsmächte, AFN und BFBS. Meine erste
Fremdsprache war jedoch Latein, und so verstand ich die Sprecher dort kaum und
fand sie darum anfangs wenig attraktiv. Das änderte sich erst mählich im
Verlauf der Jahre 67 und 68. Diese lange Vorrede soll deutlich machen, warum
ich mich plötzlich so sehr für diese Musik interessierte. Davor befand ich mich
– auch mangels älterer Geschwister oder Freunde – im Zustand
unschuldiger Beatmusik Abstinenz. Lediglich von den Beatles hatte ich mal
gehört. Auch von Drafi und Manuela. Aber das ist ein
anderes Kapitel. Die Stones waren also absolut neu für mich. Dafür aber um so aufregender! „Let’s
Spend The Night Together!”
– Dass damit nicht allein ein gemütliches Beisammensein bei Limonade oder
Tee gemeint war, ahnte sogar ich, der ich gerade meine ersten Erfahrungen mit
„Peter Pim & Billy Ball“ sammelte.
Und „Ruby Tuesday“ kam meiner Vorliebe
für eher gefühlvolle, melodische Beatsongs sehr entgegen. Diese Stelle am
Anfang, wo Mick so ziemlich tief geht mit der Stimme, dazu die fast altmodische
Flöte, da überkommt mich noch heute ein wohliger Schauer. Und wenn dann das
Schlagzeug einsetzt und das Tempo unmerklich anzieht, prickelt es überall auf
meiner Haut. Für
The Move – I Can Hear The Grass Grow / Wave The Flag And Stop The Train
(Deram, 1967)
Auch
im SF-Beat zum ersten Mal gehört. Dieser Song und diese Single haben wesentlich
dazu beigetragen, dass ich eine so große Vorliebe für psychedelische Beatmusik,
für Freakbeat (wie das erst viel viel später genannt
wurde) entwickelt habe. Dieser Bass betonte Rhythmus, die kleinen Breaks und
Tempowechsel, die elektrische Gitarre abwechselnd rifflastig
wie später im Power Pop oder so kleine freakige Figuren spielend, nicht
wirklich Soli. Dazu die Gesangsmelodie, eingängig wie bei einem Kinderlied und
fast gleichzeitig leicht entrückt im Zwischenteil, wenn Hall und Echo die
Extravaganz des Songs noch verstärken. Diese Single ist ein Juwel der Popmusik!
Absolut großartig und fast perfekt. Die Flipside ist
ähnlich kinderliedartig strukturiert. Allerdings weniger zwingend eingängig und
nicht so unwiderstehlich. Dies war die zweite Single der Move
aus Birmingham, die ganz bewusst angetreten waren, um im Popgeschäft Erfolg zu
haben. Mit Tolkien, Elfen und Psychedelia als
alternativer Lebensform oder gar Bewusstseinserweiterung hatten sie nichts im
Sinn. Roy Wood sagte mal in einem Interview, diese Texte habe er im Prinzip
schon Jahre zuvor in der Schule geschrieben. Nette kleine relativ sinnfreie
Kindergedichte. Nicht zuletzt die von ihrem Manager Tony Secunda
angezettelten Aufsehen erregenden Live und TV Auftritte, bei denen Autos,
Fernsehgeräte und Anderes zertrümmert wurde, verschafften der Band ständig Schlagzeilen.
Darüber sollte man jedoch nicht vergessen, dass The Move eine hervorragende Live Band waren und ihre Platten zu
den besseren gehören, die in jener Zeit in England erschienen. Und auf diese
folgten noch etliche sehr erfolgreiche Singles, die zum großen Teil noch heute
hörenswert sind.
The
Herd – From The Underworld / Sweet William
(Hansa, 1967)
Was
habe ich diese Single geliebt! Stundenlang saß ich vor unserem alten
Röhrenradio im Wohnzimmer, setzte den Tonarm des „Musikus 105“ von
Telefunken mit seinen 8 Pond Auflagegewicht immer wieder in die Startrille der
Platte, und lauschte ergriffen. Dann veränderte ich die Geschwindigkeit am
Plattenspieler bis runter zu 16 UpM, nur um genau zu
hören, was die da sangen. Und auch um zu erkennen, welche Instrumente da
involviert sind. Ich wollte den Song, die Aufnahme bis ins kleinste Detail
verstehen, nachvollziehen. Dass dies bei 45 UpM
erfolgreicher gelingt, merkte ich allerdings schnell. Die Geschichte vom Hades
und der ewigen Verbannung in die Unterwelt war mir aus dem Geschichtsunterricht
der siebten Klasse geläufig. Diese musikalische Umsetzung durch The Herd gefiel mir aber viel besser als der relativ
trockene Schulunterricht. Wieder war es der Bass, der mich besonders gefangen
nahm. Und natürlich auch die gesamte theatralische Produktion mit dieser
Kirchenorgel, den Glocken am Anfang, dem einbrechenden Fuzzgitarrenriff,
dem bombastischen Schlagzeug und den überirdischen (oder sollte ich sagen
unterirdischen?) Bläsern und Streichern. Eine absolut großartige Popsingle!
Dass dies eine Studioproduktion war, die sich so live kaum umsetzen ließ,
wusste ich damals natürlich nicht. Die B-Seite der Single zeigte aber, was
diese Band eigentlich konnte und wollte. Ein grooviges,
jazziges Stückchen R&B aus der Feder von Andy Bown
und Peter Frampton mit ungeheurem Drive gespielt.
Klasse! Als Song nicht besonders spektakulär, aber sei’s drum. Die
A-Seite dagegen wurde geschrieben von Ken Howard und Alan Blaikley
(gleichzeitig auch Manager der Band), die schon etliche Hits für The Honeycombs, The Tremeloes, Dave Dee & Co. etc. verfasst hatten. Schön ist übrigens auch
das Video (nannte man damals natürlich nicht so) zu „From
The Underworld“, das
mit relativ simplen Effekten (Negativ, Solarisation)
den Charakter der Musik unterstreicht. Die Band hatte noch einige Hits (u.a. das sehr gute „Paradise
Lost“ mit Jazz Anklängen), löste sich aber bereits Ende 68 auf. Frampton gründete mit Steve Marriott
Humble Pie, und was später
aus ihm wurde ist wohl allgemein bekannt. Andy Bown
spielte eine Zeitlang bei Status Quo.
Obschon
diese drei Singles große Hits waren, dürfte eine deutsche Pressung in „mint“ mit Bildhülle nicht so ganz preiswert sein. So
um die 20 bis 30 Euro wird man ausgeben müssen, denke ich. The
Herd sind wahrscheinlich auch etwas günstiger zu haben.
Nirvana – Smells Like Teen Spirit / Even In His Youth (Geffen, 1991)
Von
1987 bis 1992 hatte ich zusammen mit einem Partner einen Plattenladen, eine
Vinylwarenhandlung, in Berlin Schöneberg. Das Programm umfasste viel Second
Hand Ware aber auch neue, hauptsächlich direkt importierte, Singles und LPs aus
USA, Australien und Skandinavien. Natürlich gehörte Ende der 80er auch das
Labelprogramm von Sub Pop zu unserem Repertoire. Die
erste Nirvana LP hatte mich noch nicht sonderlich
beeindruckt. Dem ganzen Grunge Kram stand ich
ziemlich skeptisch gegenüber. Zu viel Lärm, zu wenig Melodie. Die Attitüde
dahinter fand ich zwar ok, aber die Musik gefiel mir
nicht. Cool fand ich allerdings, dass Nirvana
Shocking Blue coverten. Wie auch immer. Ich kümmerte
mich nicht besonders um diese ganze Szene. Überhaupt, warum nannte sich diese
Band Nirvana? Wussten die nicht, dass es eine PsychPop Combo in England gab Ende der 60er, die so hieß?
Ziemlich blöd. – Aber dann sah ich Nirvana live
im Spätsommer 91 – und war beeindruckt. Die erste Single aus dem ersten
Major Album der Band lief immer öfter im Radio. Was passierte da eigentlich?
– Rock’n’Roll, richtiger
bodenständiger schweisstriefender Rock’n’Roll
war plötzlich wieder Mainstream. Ich dachte, ich glaub’s nicht! Eine Band, die aus dem, was Hüsker Dü oder Black Flag oder Dinosaur Jr. oder die Dead
Kennedys vorgemacht hatten, ihre Inspiration bezog, so eine Band war auf einmal
in aller Munde und vor allem in aller Ohren. Und dieser Song ist gut! Purer
Pop! Aber mit jeder Menge Adrenalin. Nicht Tetosteron,
so einfach ist es nicht. Kurt Cobain verstand es unglaublich gut, Gefühl und
Härte, Pop und Rock zu verbinden und mit wohl dosierter Dynamik zu
präsentieren. Klar, die Produktion von Butch Vig hat
einen nicht unwesentlichen Anteil am Gelingen dieses Experiments. Aber es ist
die Summe von allem, die diese Aufnahme, diese Single so großartig macht. Das
kraftvolle, absolut exakte Schlagzeugspiel von Dave Grohl,
der Bass von Krist Novoselic
und natürlich Kurts Stimme, sein Gesang, der traumwandlerisch zwischen
Verletzung und Klage, zwischen Resignation und Aggression pendelt. „It’s
better to burn out than to fade away“ –
auf keinen anderen Rockmusiker trifft das besser zu.
Oasis – Don’t Look Back
In Anger / Step Out (Creation, 1995)
Anfangs
hat diese Band längst nicht so viel Eindruck gemacht auf mich, wie auf viele
andere. Zu großmäulig und zu arrogant schienen mir die Brüder. Nun, inzwischen
ist auch das alles schon wieder Geschichte. Oasis
gibt es noch, und „Lyla“ sowie das Album
„Don’t Believe The Truth“ knüpfen an gute
Zeiten an. Doch die Zeiten überschwänglicher Euphorie sind für mich jedenfalls
vorbei. Aus meiner anfänglichen Skepsis wurde damals recht schnell
Begeisterung. Fast alle Singles der ersten beiden Jahre sind ziemlich
großartig. Großmäuligkeit hin, Arroganz her, Noel schreibt klasse Songs, die er
auch noch gescheit arrangiert, und Liam versteht es unnachahmlich, diese Songs
zu singen. Dabei gelingt das Kunststück, neue aufregende Musik zu produzieren,
indem man sich bei den Besten aus der Vergangenheit bedient. Ob Beatles oder
Stones, sie holen sich von beiden was sie brauchen. Aber was ist es eigentlich,
das mich so fasziniert? Woher kommt die Gänsehaut beim Hören dieser Platten?
– Ich glaube es ist diese Mischung aus wunderbaren Melodien, so ein wenig
melancholisch oder richtig hymnisch wie hier, dann dieser fließende Sound, und
die vielen verschiedenen Gitarren. Bei „Step
Out“ ist es dann ja schon eine Wall Of Sound. Ich hätte wie gesagt fast
jede Single wählen können. Und es kommen sicher noch zwei oder drei irgendwann.
Aber diese hier ist meine liebste Oasis Single schon
seit geraumer Zeit. Wohl weil sie am besten mein Gefühl, mein Herz anspricht.
Cosmic Rough Riders – Baby,
You’re So Free / Nothing To Lose (Poptones, 2001)
Der perfekte Sunshine Pop Song! Die Hymne des
Summer Of Love im California des Jahres 1967, die es
damals gar nicht gegeben hat. Die Gitarren jingeln
und jangeln, und ein altmodischer Synthi
oder vielleicht sogar ein Theremin liefert ein paar
kosmische Klänge dazu. Die Melodie ist herzallerliebst,
die Harmony Vocals famos!
Und die Lyrics erzählen eine nette Geschichte von dem
idealtypischen Hippiemädchen, das es so wohl nur in der Phantasie romantischer
junger (oder auch älterer) Männer gibt. Auf der Rückseite der Single eine etwas
melancholischere und folkigere Variante der gleichen
Geschichte. Auch hübsch, aber nicht so magisch wie „Baby You’re So Free“. Die Cosmic
Rough Riders stammen aus
Glasgow. Gegründet 1998 als Quartett mit den Hauptsongschreibern Stephen
Fleming (guitar, voc) und
Daniel Wylie (guitar, voc) sowie Mark Brown (drums) und
James Clifford (bass). Zwei LPs veröffentlichten sie quasi selbst bis zum Jahr
2000. Alan McGee wird auf die Band aufmerksam und nimmt sie für sein neues
Label Poptones unter Vertrag. Ende 2000 erscheint
„Enjoy The Melodic Sunshine“,
eigentlich eine Compilation der beiden
vorangegangenen LPs. „Baby, You’re So
Free“ ist die erste Single aus diesem Album. Die nächste Single
„Revolution (In The Summertime)“
erreicht die britischen Top 40 im Sommer 2001. Auch in Deutschland unternimmt
die Band eine Clubtour. In Berlin kommen allerdings nur ca. 20 Zuschauer im
Herbst des Jahres. Anfang 2002 verlässt Wylie die
Band, um sich einer Solo Karriere zu widmen. Seit 2003 sind die Cosmic Rough Riders
als Trio unterwegs, neuerdings auch in den USA. Ein weiteres Album „Too Close To See Far“ erschien im Sommer 2003.
Tommy Roe – Sheila / Save Your Kisses (Philips,
1962)
Auch diese Single hörte ich richtig
bewusst zuerst im SF-Beat. Der „Hippie Kraesze“,
den Berliner Radiohörer heute noch als Freddie Dreamer
aus „Anything Goes“
kennen, stellte den damals bereits fünf Jahre alten Song eines Abends im
Frühsommer 1967 vor. D.h. eigentlich kannte ich die Nummer schon länger. Sehr
dunkel erinnere ich mich, dass ich auf dem Schulweg in der 2. oder 3. Klasse
öfter dieses Lied vor mich hin sang und mit dem Nachbarsmädel rätselte, was denn
dieses „Chile“ für eine Rolle in einem ansonsten eher
unverständlichen Liedchen spielte. Wie auch immer. Bei den SF-Beat Hörern des
Jahres 1967 kam „Sheila“ so gut an, dass sie diesen
„Oldie“ gleich mehrmals zum „Hit des Tages“ wählten. Es
entstand ein richtiger Hype. Angeblich waren einzelne
Hörer bereit, einen dreistelligen DM Betrag für die Single zu zahlen, die
natürlich offiziell gar nicht mehr im Handel war. Ich glaube damals kamen die
ersten Beat und Rock’n’Roll Fans auf den
Gedanken, dass ihre Platten mal teure Sammlerstücke werden könnten. Aber reden
wir über den Song. Ich höre „Sheila“ noch immer sehr gerne, und es
ist m.E. der beste Song, den Tommy Roe je geschrieben und aufgenommen hat. Natürlich ist der
Rhythmus, ist dieser Hiccup-Gesangsstil bei Buddy
Holly abgeschaut. Ja im Grunde ist „Sheila“ ein ziemlich dreistes
Plagiat von „Peggy Sue“. – Peggy und ihren Schöpfer Buddy
sollte ich jedoch erst Jahre später kennen lernen. Deshalb und vielleicht auch
trotzdem halte ich „Sheila“ für eine makellose und wundervolle
Popnummer. Dieser weiche, leicht näselnde Gesang schmeichelte sich nicht nur
bei jungen Damen ein. Und natürlich hat die Melodie mit ihren tollen Wendungen
von Strophe zu Refrain und Zwischenteil schon etwas sehr Eigenes. Die B-Seite „Save
Your Kisses“ ist eine
recht hübsche Teenpop Nummer. Typisch für die frühen Sixties,
letztlich aber unspektakulär.
The Boots – Gloria / Walkin’ In The Sand (Telefunken, 1965)
In der Politik (aber nicht nur dort)
wird gelegentlich von der “Gnade der späten Geburt” gesprochen.
Wenn ich diese Single höre und die Berichte lese, die von den Konzerten ihrer
Urheber erzählen, dann wäre ich doch sehr gerne 2-3 Jahre früher zur Welt
gekommen. Hätte ich dann doch vielleicht die Chance gehabt, diese beste aller
deutschen Beatbands noch auf dem Höhepunkt ihres Schaffens selbst live zu
erleben! – So lernte ich die Boots erst irgendwann zu Beginn der 70er
Jahre eher zufällig kennen. Ich weiß nicht mal mehr genau wann und wie.
Inzwischen kenne ich wohl jeden Ton, den die Berliner Band im Lauf ihrer rund
5-jährigen Karriere (1964-68, wenn man den späteren holländischen Nachfolger
außer acht lässt) in Vinyl, Tonband oder Video gebannt
hat. Dieses hier war ihre zweite Single. Der Legende nach wunderte man sich bei
Teldec in Hamburg, dass die Single der auf Decca erscheinenden Band Them in
Berlin besonders reißenden Absatz fand. Bis man dahinter kam, dass die Fans der
Boots in Ermangelung eines Tonträgers ihrer Favoriten das Original kauften.
Also nahm man The Boots schnellstens unter Vertrag
und veröffentlichte deren Version ebenfalls als Single. Was die Boots aus
diesem R&B Klassiker machen ist schier unglaublich. Ihre Aufnahme ist
deutlich psychedelischer (obwohl es diesen Begriff damals gar nicht gab, fällt
mir kein passenderer ein) und aufregender als das
Original von Van Morrison & Co. Die Fantaflasche als Bottleneck
Ersatz sorgt für herrliche Slide Effekte. Und die Vox Continental Orgel liefert geheimnisvoll schwebende
Untertöne. Sieht man mal von Patti Smith ab (deren Version unter völlig anderen
Prämissen zustande kam) so ist das hier die beste Aufnahme von Gloria, die ich
kenne. Und ich kenne sehr viele! – Auf der Rückseite der Single hören wir
die Boots Version des Girlpop Klassikers „Walkin’
In The Sand“ (Original: The
Shangri-Las), die erstaunlicherweise bestens
funktioniert. Die Stimmung der Trennung, des wehmütigen Erinnerns wird in
Arrangement und Vortrag der Band sehr gut getroffen. The
Boots werden uns hier bestimmt noch mal begegnen. Wer schon jetzt mehr wissen
will, schaut bei www.theboots.de nach.
The Yardbirds – Evil Hearted You / Still
I’m Sad (Epic, 1965)
Noch eine Band, derer ich erst
richtig gewahr wurde, als sie schon gar nicht mehr recht existierte. Still I’m Sad hatte ich
irgendwann 1967 oder 1968 aus dem Radio aufgenommen. Damals schnitt man ja noch
viel mit, weil man sich die vielen tollen Singles zum einen gar nicht leisten
konnte und zum anderen oft auch nicht wusste, wo man sie kaufen sollte.
Besonders in solchen Fällen, wo die Platten nicht mehr aktuell waren. Für einen
Popsong ziemlich ungewöhnlich waren Arrangement und Melodieführung dieser
schwermütigen, irgendwie an Mönchsgesänge erinnernden Nummer. Einen Hang zu
Melancholie und Wehmut hatte und habe ich bei Popmusik immer schon gehabt. Das
hier ist jedoch ganz besonders umwerfend. Ich weiß ehrlich gesagt nicht,
welches die erfolgreichere Seite der Single war. In England stieg sie bis auf
Platz 3 der Charts. Die A-Seite Evil Hearted You ist jedenfalls bestimmt
nicht schlechter. Während Still I’m Sad von Paul Samwell-Smith und
Jim McCarty, also zwei Yardbirds,
geschrieben wurde, stammt Evil Hearted
You wieder aus der Feder von Graham Gouldman, der schon For Your Love
und Heartful Of Soul (die ersten Hits der Band)
schrieb und damals auch für andere (Hollies, Herman’s Hermits)
erfolgreich Songs lieferte. Irgendwie passen die beiden Seiten der Single gut
zusammen. Denn auch Evil Hearted
You ist weit von den munteren, fröhlichen Popsongs
jener Tage entfernt. Jeff Becks Gitarrenriff korrespondiert auf beeindruckende
Weise mit Keith Relfs schneidendem Gesang. Und immer
noch laufen mir Schauer über den Rücken, wenn ich die Platte höre. Beide
Seiten. Gekauft habe ich die Single übrigens erst sehr viel später irgendwann
in den 80er Jahren.
The
Bongos – The Bulrushes / Automatic Doors (Fetish
Records, 1981)
Die Achtziger Jahre des 20.
Jahrhunderts gelten vielen Freunden guter Pop- und Rockmusik als das Jahrzehnt,
das man am besten vergisst. Wenn man nur die Charts betrachtet (vor allem die
deutschen), kann man dieser Annahme noch weitgehend folgen. Hört man aber
genauer hin und blickt man auch mal auf die zahlreichen independent
Veröffentlichungen jener Jahre, dann gibt es vieles zu entdecken und
wiederzuhören, das sich unbedingt lohnt! Richard Barone und The
Bongos gehören zweifellos dazu. 1979 in Hoboken, New
Jersey, gegründet gehörte die Band zu einer Szene von Gitarrenbands, die sich
bewusst auf Vorbilder aus den Sixties und frühen Seventies bezog. Popsongs im Spannungsfeld zwischen den Byrds und T.Rex spielten die
Bongos. In England erschienen ihre Singles auf Fetish
Records. Dies hier ist meines Wissens ihre zweite. Bulrushes
ist ein bezaubernder Folkrocksong in relativ schlichtem aber prägnantem
Arrangement mit Akustikgitarren-Schrammeln und kurzem aber heftigem Ausbruch
einer verzerrten E-Gitarre. Automatic Doors erinnert
dagegen eher an Sachen, die man nur kurze Zeit vorher von New Wave Acts oder auch Bands wie Television hörte. Im konkreten
Fall mehr Sound und Attitüde als Song. Bulrushes aber
klingt noch immer so unwiderstehlich wie beim ersten Mal. Die Singles der
Bongos erschienen 1982 kompiliert auf der LP „Drums
Along The Hudson“
(PVC Records). Danach kamen bei RCA zwei wesentlich glatter produzierte LPs raus,
bevor sich die Band 1985 auflöste und Richard Barone eine Solo Karriere
verfolgte, die bis in die frühen 90er bescheidenen Erfolg zeitigte.
Bangles
– Hero Takes A Fall / Where Were You When I
Needed You (
Nachdem sie als Bangs bereits in Kalifornien für einiges Aufhorchen gesorgt
und als Bangles eine hörenswerte 5-Track 12“ EP
bei Faulty Products
veröffentlicht hatten, kam mit dem Major Debüt der internationale Durchbruch.
Das von David Kahne produzierte Album „All Over
The Place“ ist eines
der besten des gesamten Jahrzehnts. Und dies hier ist die erste Single daraus.
Die Bangles (Susanna Hoffs – git voc, Vicky Peterson – lead git voc,
Debbi Peterson – dr voc, Michael Steele – bs voc) gehören zu den besten
Frauenbands der gesamten Popgeschichte. Vor ihnen gab es Fanny, The Runaways, gleichzeitig gab es
The Go-Go’s, The Pandoras, nach ihnen gibt es verschiedene Riot-Girl Bands und auf einer anderen Ebene solche Gruppen
wie Ephemera. Der Song Hero Takes A Fall ist einfach
großartig. Wunderbarer Power Pop mit tollem Harmonie Gesang und einer
Produktion, die gerade so viel Schliff und Perfektion aufweist wie nötig ist,
aber keineswegs zu viel Zucker oder Sahne aufträgt. Auf der B-Seite
präsentieren die vier Damen einen Song aus der Feder von P.F. Sloan und S. Barri, bei dem die Harmony Vocals noch betörender
klingen und die 12-saitige Rickenbacker makelloser jangelt als bei Roger McGuinn. In
den Sixties war das übrigens ein Hit für die
ebenfalls kalifornischen Grass Roots. Die Bangles veröffentlichten noch ein paar ganz hervorragende
Singles, bevor sie immer mehr vom Mainstream
vereinnahmt wurden und ihre Platten dann doch irgendwann zu zuckrig.
Droogs – Webster Field / Collector’s Item (Plug N Socket, 1986)
Ebenfalls aus Kalifornien
sind die Droogs. Ihre Wurzeln reichen bis in die
frühen 70er Jahre. Im Zuge der Punk und New Wave Revolution bekam die Band, die
ihre erste Single bereits 1973 aufnahm, etwas mehr Aufmerksamkeit. Plug N Socket ist das bandeigene
Label, auf dem alle ihre Singles veröffentlicht wurden. Obwohl sie nie zum
Paisley Underground des Kaliforniens der 80er Jahre gehörten, lässt sich ihre
Musik mit einiger Berechtigung stilistisch in dessen Nähe rücken. Diese Single
hier ist ihre achte und m.E. ihre beste. Beide Songs
lassen sich im weitesten Sinn als Psychedelic Rock
oder Acid Pop bezeichnen. Obwohl die etwas flottere Uptempo Nummer Webster Field die
offizielle A-Seite ist (wohl wegen der für’s Airplay besser geeigneten Länge von 3:46 min), ist Collector’s Item der um Längen bessere Song. Noch
immer überkommt mich eine wehmütige Ergriffenheit, wenn ich diese Aufnahme
höre. Mit mehr Popmusik diesen Kalibers wäre unsere
Welt eine bessere, bin ich versucht zu behaupten. Wohl wissend, dass Popmusik
die Welt nicht verändert. Aber mit ihr ist sie weit besser zu ertragen. Die Droogs erlangten mit ihrem späten Debüt Album
„Kingdom Come“ auch in Europa einen gewissen Bekanntheitsgrad und
spielten u.a. während der Berlin Independence Days
auch mal in Berlin. Ich bin nicht sicher, aber möglicherweise existiert die
Band immer noch.
Mehr Singles auf der nächsten Seite, auf
der übernächsten, auf der vierten, auf der fünften, auf der sechsten und auf der siebten Seite. Die
folgenden Charts sind aktualisiert auf Grundlage aller bislang besprochenen
7“45s.
Die Charts
01. The
Rolling Stones – Jumpin’ Jack Flash
02. The
Only Ones – Another Girl, Another Planet
03. Pink
Floyd – See Emily Play
04. The
Beach Boys – Good Vibrations
05. The
Byrds – Mr. Tambourine Man
06. The
Flamin’ Groovies
– Shake Some Action
07. The
Rolling Stones – The Last Time
08.
09. The
Beatles – Strawberry Fields Forever /
10. The
Rolling Stones – Satisfaction
11. Tomorrow
– Revolution
12. Neil
McArthur – She’s Not There
13. Joy Division – Love Will Tear Us Apart
14. The
Shadows – Apache
15. Wah! Heat – Better Scream
16. The
Beatles – Paperback Writer
17. The
Vogue – The Frozen Seas Of Io
18. The
Move – I Can Hear The Grass Grow
19. The
Adult Net – Edie
20. Wire
– Outdoor Miner
21. The
Times – Red With Purple Flashes
22. The
Squires – Going All The Way
23. Small
Faces –
24. The
Rolling Stones – Let’s Spend The Night Together
25. The
Yardbirds – Evil Hearted You
26. Jimi Hendrix Experience –
The Burning Of The Midnight Lamp
27. Spencer
Davis Group – Time Seller
28. Simon
Dupree and the Big Sound – Kites
29. The
Tornados – Telstar
30. Bob
Dylan – Like A Rolling Stone
31. Creedence Clearwater
Revival – Fortunate Son
32. The
Who – Pictures Of Lily
33. Nick
Nicely – Hilly Fields 1892 / 49 Cigars
34. Sonic’s Rendezvous
Band – City Slang
35. The
Monkees – I’m A Believer
36. The
Johnny Burnette Trio – The Train Kept
A-Rollin’
37. Dolly
Mixture – Everything And More
38. The
Misunderstood – Children Of The Sun
39. Eddie
Cochran – Summertime Blues
40. The
Jam – That’s Entertainment
41. Shocking
Blue – Send Me A Postcard
42. The
Church – Unguarded Moment
43. The Nights Of Iguana – Dry
44. Pretenders – Kid
45. Curved
Air – Back Street Luv
46. Clearlake
– Winterlight
47. The
Droogs – Only Game In Town
48. The
Flamin’ Groovies
– You Tore Me Down
49. Oasis
– Don’t Look Back In Anger
50. The Jam – Going Underground
51. The
Chills – Pink Frost
52. Ephemera
– Happy, Grateful, Aware
53. The
Seers – Lightning Strikes
54. Judy
Clay & William Bell – Private Number
55. Buddy
Holly – Peggy Sue
56. The
Libertines – What A Waster
57. Nurses
– D.Y.F.
58. Wipers
– Romeo
59. Richard
Harris – Mac Arthur Park
60. Droogs – Collector’s
Item
61. Nirvana
– Smells Like Teen Spirit
62. Bangles
– Hero Takes A Fall
63. Echo
and the Bunnymen – The Pictures On My Wall
64. The
Youngbloods – Get Together
65. Jimmy
Curtiss – Johnny Get Your Gun
66. The
Raconteurs . Steady, As She Goes
67. The
Kinks – Sunny Afternoon
68. The
Stems – At First Sight
69. The
Cowsills – The Rain, The Park & Other
Things
70. Direct
Hits – Modesty Blaise
71. The
Smoke – My Friend Jack
72. The
Supremes – Love Is Here, And Now You’re Gone
73. The
Beach Boys – Wendy
74. The
Smiths – Heaven Knows I’m Miserable Now
75. The
Ones – Lady Greengrass
76. The
Bongos – Bulrushes
77. The
Boots – Gloria
78. The
Dentists – Strawberries Are Growing In My Garden (And It’s
Wintertime)
79. Squire
– My Mind Goes Round In Circles
80. The
Slickee Boys – Here To Stay
81. The
Syn – 14th Hour Technicolour
Dream
82.
83. The
Grass Roots – Midnight Confessions
84. Virna Lindt
– Attention
85. The
Monks – Love Can Tame The Wild / He Went Down To The Sea
86. Edgar
Broughton Band – Hotel Room
87. Smokey
Robinson & The Miracles – The Tears Of A Clown
88. Joey
Dee & The Starliters – Ya
Ya
89. The
Svensk – Dream Magazine
90. Eppu Normaali
– Puhtoinen lähiöni
91. The
Names – Why Can’t It Be
92. Adamo – Inch Allah
93. Lemon
Tree – William Chalker’s Time Machine
94. Kursaal Flyers
– Little Does She Know
95. MC5
– Kick Out The Jams
96. The
Creation – Painter Man
97. The
Adverts – No Time To Be 21
98. Cosmic
Rough Riders – Baby, You’re So Free
99. The
Herd – From The Underworld
100.
The Teardrop Explodes – Treason
Die fettgedruckten Singles sind neu in der Liste! Mehr als
hundert Singles werden nie in der Liste sein, auch wenn ich inzwischen schon
über hundert vorgestellt habe.
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